Was hat Hochsensibilität mit Unternehmer*innentum zu tun? von Lore Sülwald und Katrin Rahnefeld

Der Planet braucht keine erfolgreichen Menschen mehr, der Planet braucht dringend Friedensstifter, Heiler, Erneuerer, Geschichtenerzähler und Liebende aller Arten. Er braucht Menschen mit Zivilcourage, bereit, sich dafür einzusetzen, die Welt lebenswert und menschlich zu gestalten. Diese Qualitäten haben wenig mit der Art Erfolg zu tun, die in unseren Kulturen verbreitet ist.Dalai Lama

Warum sich Unternehmer*innen, Personaler*innen oder Führungskräfte mit dem Phänomen der Hochsensibilität beschäftigen sollten?

Diese Frage wird uns oft von Unternehmer*innen und Führungskräften gestellt.  

Was wir dann immer wieder gefragt werden: “Ist denn nicht jede*r sensibel? Sind wir denn nicht alle ein bisschen hochsensibel?”

Ja, jeder Mensch ist sensibel. Sensibel aus dem lat. sensibilis “der Empfindung fähig”, ist die Fähigkeit seine Umgebung wahrzunehmen und diese Wahrnehmung  zu verarbeiten. Sensibilität ist eine elementare Anpassungsleistung von allen Lebewesen, um das eigenen Überleben zu sichern. Weiterlesen >

Beruf und Lebenssinn – Was mache ich hier eigentlich?

Foto: Falk Weiß

Als 20-Jährige bin ich mit der Frage gestartet: „Wo kann ich landen?“
Damit meinte ich einen Arbeits- und Lebensort. Ich suchte nach meinem individuellen Wirkungsort. Doch ich war verwirrt und ängstlich. Alles musste passen. Sofort und ganz genau. Für immer.
Ich war blockiert. Ein Freund schickte mir ein Gedicht. Es beflügelte mich, zu handeln – jetzt! Und tut es immer noch:

„I saw my life branching out before me like the green fig tree in the story. From the tip of every branch, like a fat purple fig, wonderful future beckoned and winked. One fig was a husband and a happy home and children, another fig was a famous poet, and another fig was a brilliant professor, and another fig was Europe and Africa and South America, and another fig was Constantin and Socrates and Attila and a pack of other lovers with queer names and offbeat professions, and another fig was an Olympic lady crew champion, and beyond and above these figs were many other more figs I couldn’t quite make out.
I saw myself sitting in the crotch if this fig tree, starving to death, just because I couldn’t make up my mind which of the figs I would choose.
I wanted each every one of them, but choosing one meant losing all the rest, and as I sat there, unable to decide, the figs began to wrinkle and go black and,
one by one,
they plopped to the ground at my feet …
Weiterlesen >

Kreatives Schreiben – Ein Weckruf von Carola Rennoch und Katrin Rahnefeld

Wie ich zum Kreativen Schreiben kam?

Ich habe mich an der Universität sehr schwer getan mit dem wissenschaftlichen Schreiben. Was ich erlebte, war: Viele teilen dieses Gefühl, doch keiner spricht darüber.

Bald ging es mir wie so vielen Studenten: ich lief Gefahr, mein Studium nicht abzuschließen, da ich mich so lange mit den Hausarbeiten beschäftigte und sie einfach nur vor mir herschob. Irgendwann war klar: Stopp! – und ich sagte zu mir selbst: Ich blockiere gerade im Schreiben. Weiterlesen >

Jeder Mensch hat eine Berufung. Berufsfindung für vielfühlende und vielbegabte Menschen. Ein Artikel von Katrin Rahnefeld und Lore Sülwald

Wir haben viele Menschen gecoacht und dabei herausgefunden: jeder Mensch hat eine Berufung. Ganz egal mit welcher Begabung, ob vielbegabt oder besonders wahrnehmungsbegabt, in welchem kulturellen oder familiären Kontext jemand aufgewachsen ist, jeder Mensch ist besonders und trägt dieses Besondere in sich. Manchmal ist das eine Qualität, ein Talent oder eine Frage, die sich wie ein roter Faden durch unser Leben zieht oder auch eine Vision, die uns ruft. Es ist wie eine Schatzkiste zu der wir nur den Schlüssel wiederfinden müssen, falls wir ihn zwischenzeitlich mal verlegt haben. Weiterlesen >

Phoenixzeit – die Reise vom Jungen zum Mann

Zweimal als Mutter bereits miterlebt und zwei Phoenixzeiten liegen noch vor mir – was für ein Glück. Dass Mats (14) und vor drei Jahren Pepe (18) sich für diese „Reise“ entschieden haben, war ein prägendes Erlebnis für die ganze Familie. Für meinen Mann, für ihre jüngeren Brüder und auch für unsere Freunde, denn ihre Paten wählten meine Söhne aus dem Freundeskreis aus. Sie sind nicht nur für den rituellen Übergang Paten, sondern auch für die Zeit danach, vielleicht auf Lebenszeit. Denn was sie gemeinsam erlebten, dass bleibt bei ihnen und ist ihr Geheimnis. Weiterlesen >

Bei kreativem Schreiben in Gemeinschaft sich selbst entdecken und Schreibblockaden schreibend lösen

Es gibt eine einfache Message: Schreibblockaden sind ein ganz natürliches Phänomen und gehören zu jedem Schreibprozess dazu. Fast jeder hat sie schon einmal erlebt und fast jeder kennt sie.

Und noch eins ist klar: Schreiben ist Denken und Schreiben lernt man durchs Schreiben. Besonderen Spaß macht Schreiben in Gemeinschaft. Weiterlesen >